Anneliese war eine „Spätberufene“. Erst mit 28 Jahren und Mutter von drei Söhnen nahm sie am 30. 6.1964 bei mir ihre erste Reitstunde.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits eine erfolgreiche Karriere als Eiskunstläuferin hinter sich. In den Jahren 1952, 1953 und 1954 wurde sie unter ihrem ledigen Namen Anneliese Schilhan österreichische Staatsmeisterin. 1952 nahm sie bereits als 16-Jährige an den olympischen Winterspielen in Oslo teil. Anneliese wollte immer schon reiten, jedoch war ihr vom Eislaufverband wegen der Verletzungsgefahr die Ausübung einer gefährlichen Sportart verboten worden. Erst eine Ammoniakvergiftung, hervorgerufen durch ausströmendes Gas in der Kunsteishalle am Heumarkt, machte dem Eislaufsport ein Ende.